3 tolle Ideen für (fast) konsumfreie Last Minute Weihnachtsgeschenke

Wer noch immer nicht alle Geschenke besorgt hat, kann teilweise sogar noch an Heilig Abend improvisieren - und dabei noch etwas Gutes tun! Emotionale Geschenke sind eh besser als übermäßiger Konsum und diese Ideen zeigen euch ein paar tolle Alternativen.

Ich habe es dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben geschafft, zeitig alle Geschenke beisammen zu haben. Für jemanden, der so busy und verpeilt ist wie ich, ist es das Weihnachtswunder schlechthin. Für alle anderen aber, die sich jetzt mal so langsam eine Liste machen wollen: Worry not! Es ist noch genug Zeit für schöne Geschenke, die von Herzen kommen oder die etwas Gutes bewirken. Denn es muss ja nicht immer etwas Materielles sein. Hier kommen meine Ideen für (fast) konsumfreie Last Minute Weihnachtsgeschenke:

 

Eure Zeit

Gemeinsame Zeit ist etwas, das ich am liebsten verschenke. Denkt euch dafür einfach etwas aus, worauf die beschenkte Person besonders Lust hätte: Ein gemeinsames Dinner, bei dem man denjenigen aufwändig bekocht, ein gemeinsamer Spa-Besuch oder vielleicht auch einfach ein Gutschein für 5x Hilfe bei der Gartenarbeit. Als ich in Australien kurz in Sydney gewohnt habe, war unser Weihnachtsgeschenk für unsere (sehr coolen) Vermieter, ihnen vorzuführen, wie man Glühwein herstellt. Wir haben die Früchte, Gewürze und den Wein vorbereitet, um dann alles zusammen vor ihnen zu kochen und das Ergebnis in mit Zucker verzierten Gläsern zu servieren. Das kam super an! Egal was ihr verschenkt, ihr könnt ein kleines Event daraus machen. Auch muss der Gutschein nicht bloß hastig auf eine Karte gekritzelt werden: Verpackt ihn doch, schön geschrieben auf ein eingerolltes Stück Papier, in einem süß dekorierten Einmachglas! Dazu kann man auch noch selbst gebackene Kekse packen.

Auf Seiten wie MyDays gibt es auch Gutscheine zu schönen Events wie „Dinner in the dark“ (das war extrem cool!) oder Weinproben. Allerdings kostet das etwas mehr. Meinen Großeltern schenke ich eine „Weinprobe mit Schokolade“, welche ich viel günstiger durch Google gefunden habe, bei einem kleinen Weinladen in meiner Nähe.

 

Etwas Selbstgemachtes

Da kommt es darauf an, ob die Person so etwas mag. Meine Mutter hasst Staubfänger, meine eine Oma dagegen liebt Kitsch total. Ihre Wohnung ist voller Vitrinen und unnützer Dinge wie Seifenspender in Delfinform. Der Shopping-Channel ist ihr Abendprogramm. Schön waren ja die Tage, als man einfach ein Bild dahin krakeln konnte, und kam damit davon. Aber da wir leider nicht mehr 6 sind, muss es schon etwas aufwändiger sein. Momentan arbeite ich eh viel mit Beton und habe hier noch knetbaren Bastel-Beton herumliegen, aus welchem ich einen Engel für meine Oma formen werde. Dem verpasse ich dann ein paar goldene Elemente und platziere ihn unter einer, bei Amazon bestellten, hohen Käseglocke, die ich noch irgendwie verziere. Die wird das lieben, das weiß ich jetzt schon. Und es kommt vom Herzen – es ist doch schön, wenn sich jemand für ein Geschenk richtig viel Zeit nimmt. Für Freunde habe ich auch schon Schmuck hergestellt. Als Anhänger habe ich eine Koralle von der letzten gemeinsamen Reise verwendet – vielleicht fällt euch ja auch so etwas ein. In Bastelläden findet ihr sicher noch eine Kette und Draht, ansonsten lässt sich auch ein Body Scrub aus Zutaten herstellen, die ihr noch Zuhause habt. Hier gibt es tolle Ideen für selbstgemachte Geschenke.

 

Ein Charity Geschenk

Darauf bin ich durch den Blog Carmitive gekommen(Klick zum Beitrag). Toll sind doch Geschenke, bei denen ein Teil des Erlöses gespendet wird. Super Beispiel: Für jedes Paar Toms Schuhe, das verkauft wird, spendet das Unternehmen ein Paar an Bedürftige im Rahmen ihres „One for one“ Projekts. Und wer zu wenig Zeit übrig hat, kann auch einfach einen E-Gutschein der Marke verschenken.

Man kann aber auch direkt eine Spende verschenken. Für die erhält man eine schöne Karte, die den Beschenkten wissen lässt, was „er“ unterstützt hat. In diesem Artikel von Utopia gibt es tolle Beispiele, um jemandem so etwas wie ein Stück geschützte Natur oder sogar eine Ziege zu schenken (keine Angst, die kommt nicht zu euch nach Hause).


Absoluter SOS Tipp, wenn ihr eure Planung so richtig verhauen habt: Arbeiten mit dem, was man Zuhause hat! Wer schnell ein Einmachglas benötigt, kann auch die Marmelade leeren (aber das Etikett unter Wasser lösen!) und mit eventuell vorhandener Farbe den Deckel bemalen. Außerdem sieht alles viel schöner verziert aus, wenn man einen kleinen Tannenzweig abschneidet und ihn am Geschenk befestigt. Hoffentlich merkt dann keiner, dass was vom Weihnachtsbaum fehlt :D 


Die wunderschönen Fotos hat die talentierte Franzi geschossen – ich habe mich unglaublich darüber gefreut mit ihr zusammen ihr verträumtes, glitzriges Konzept umzusetzen. Seht euch unbedingt mal ihre Fotografie Seite auf Facebook an oder folgt ihr auf Instagram.



 


Pure silk top: Simone Péréle

Jeans: Monki

Heels: Public Desire

Necklace: Sabrina Dehoff

Delicate ring: Little shop on Bali


 

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